Warum das hilft: Balban et al., *Cell Reports Medicine* (2023, Stanford) zeigten, dass bereits ein einziger physiologischer Seufzer – ein doppeltes Einatmen, gefolgt von einem langen Ausatmen – die physiologische Erregung messbar senkt, sodass er für akute Überforderung geeignet ist. Der Erdungsschritt „Nennen Sie drei Dinge, die Sie sehen können“ basiert auf einer weit verbreiteten sensorischen Orientierungspraxis, um die Stressschleife zu unterbrechen.
Halten Sie an, wo Sie sind. Sie sind sicher genug, um sich sechzig Sekunden Zeit zu nehmen. [pause]
Wir beginnen mit einem großen Seufzer. Atmen Sie durch die Nase ein. [pause] Jetzt noch ein zweiter Schluck Luft obendrauf. [pause] Und lassen Sie alles langsam durch Ihren Mund fließen. [Pause]
Noch einmal. Durch die Nase hinein. [pause] Krönen Sie das Ganze. [pause] Weit weg. [Pause]
Gut. Ihr Körper hat gerade das Signal erhalten. [Pause]
Jetzt stellen Sie Ihre Füße auf. Spüren Sie, wie der Boden wieder gegen Sie drückt. Du wirst festgehalten. [pause]
Nennen Sie drei Dinge, die Sie gerade sehen können. Beachten Sie sie einfach, einen nach dem anderen. [pause] Eins. [pause] Zwei. [pause] Drei. [Pause]
Ein letzter langsamer Atemzug. [pause]
Das ist es. Die Welle hat ihren Höhepunkt erreicht und sie fällt bereits. Man musste nicht alles reparieren – man musste nur zu diesem Moment zurückkehren. Und du bist hier. Gehen Sie vorsichtig vor.
Quellen
- Balban, M. Y. et al. „Kurze strukturierte Atemübungen verbessern die Stimmung und reduzieren die physiologische Erregung.“ *Cell Reports Medicine* (2023), Stanford University.
- Stanford Medicine, „Zyklisches Seufzen kann dabei helfen, Ängste wegzuatmen“ (2023) – ein einziger Seufzer für sofortige Linderung.