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Handelskonflikte nehmen im zweiten Halbjahr zu

Montag, 13. Juli 2026 · 2 Quellen

Der Momentum-Handel, der zu Beginn des Jahres für Marktgewinne sorgte, hat einen schwierigen Start in die zweite Jahreshälfte. Momentum-Aktien, definiert als Aktien, die sich seit etwa einem Jahr besser entwickeln als der Gesamtmarkt, haben seit Juli Probleme.

Momentum-Aktien sorgten zu Beginn des Jahres für Marktgewinne, und ohne ihre Beteiligung wird es für die Rallye schwieriger, weiterzumachen. Momentum ist einer der Faktoren, die mathematisch denkende Anleger nutzen, um den Markt entsprechend bestimmter, gut verstandener Markttrends zu beschreiben und zu organisieren. Momentum-Aktien werden als Aktien definiert, die seit etwa einem Jahr steigen und den breiteren Markt übertreffen. Ein viel beachteter ETF, der auf Aktien basiert, die sich für Momentum-Trades qualifizieren, ist in den letzten 12 Monaten um etwa 33 % gestiegen und übertrifft damit den 20 %-Zuwachs des S&P 500 deutlich.

Der Momentum-Handel war einer der leistungsstärksten Markttrends des letzten Jahres, wobei Chip- und Speicheraktien am meisten zu seiner Outperformance beitrugen. Allerdings ist die Dynamik seit Juli einer der Faktoren mit der schlechtesten Performance. Der größte Hinweis auf diesen Ausverkauf liegt im Zeitpunkt des Momentum-Ausverkaufs, der kurz nach der jüngsten Zinsentscheidung der Federal Reserve begann. Die Zinssätze stiegen in den Tagen nach der Entscheidung vom 18. Juni, die Zinssätze stabil zu halten, und der Markt schien davon auszugehen, dass die Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh die Zinssätze eher anheben oder weniger wahrscheinlich senken würde als zuvor erwartet.

Der iShares MTUM-Fonds, der Momentum-Aktien abbildet, verlor in seinen schlimmsten Momenten am Dienstag etwas mehr als 11 %, was in etwa dem Standard einer Korrektur entspricht. Der ETF ist in diesem Monat nun um etwa 8 % gesunken, was sein schlechtester Monatswert seit Anfang 2022 wäre, als die Fed ebenfalls Signale aussendete, dass sie im Begriff sei, die Zinsen anzuheben, um die Inflation nach der COVID-Krise einzudämmen.

Das 50+-Takeaway: Stock market changes affect retirement savings.

Gehen Sie tiefer

Was ist der Momentum-Trade?

Beim Momentum-Handel handelt es sich um die Praxis, in Aktien zu investieren, die sich seit etwa einem Jahr besser entwickelt haben als der Gesamtmarkt, basierend auf der Annahme, dass solche Trends tendenziell anhalten.

Warum hatte der Momentum-Handel Probleme?

Der Momentum-Handel hat seit Juli Probleme, möglicherweise aufgrund der jüngsten Zinsentscheidung der Federal Reserve, die zu einem Anstieg der Zinssätze und einer Verschiebung der Markterwartungen führte.

Welche Bedeutung hat der iShares MTUM-Fonds?

Der iShares MTUM-Fonds ist ein weit verbreiteter ETF, der Momentum-Aktien abbildet, und seine Performance gilt als Benchmark für den Momentum-Handel. Er ist in diesem Monat um rund 8 % gesunken, was den schlechtesten Monatswert seit Anfang 2022 darstellen würde.

Wie wirken sich Zinssätze auf den Momentum-Handel aus?

Zinssätze können den Momentum-Handel beeinflussen, indem sie die Markterwartungen ändern und eine Abschwächung des Momentums auslösen. Wenn die Zinssätze steigen oder fallen, kann dies den Markttrend stören und zu einer Korrektur führen.

Wie sind die aktuellen Marktaussichten?

Die aktuellen Marktaussichten sind ungewiss, da Ölpreise und Inflation genau beobachtet werden. Die Maßnahmen und Zinsentscheidungen der Federal Reserve werden weiterhin wichtige Einflussfaktoren für die Marktentwicklung sein.